Geschichte – Einführung


Bahnhof Bamberg im 19. Jahrhundert, Aquarell von H. Ruhland, o. J. (Staatsbibliothek Bamberg, MvO A I 60)


Was macht man, wenn eine Stadt immer weiter über die 40.000 Einwohner hinaus wächst (Stand 1910: ca. 48.000) und der Weg von der Bergstadt zum Bahnhof immerhin 2 – 3 km beträgt? Seit dem Bau der ersten Eisenbahn zwischen Nürnberg und Fürth im Jahr 1835 nahm der Ausbau der regionalen Bahnstrecken einen rasanten Verlauf. Der Bahnhof Bamberg wurde 1844 als Endbahnhof der Strecke Nürnberg-Bamberg in Betrieb genommen und zwar von den „Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen“. Einige Jahre später verlängerte man die Bahnlinien bis Hof und Würzburg. Der Umstieg von früheren langwierigen Kutschenfahrten auf die schnelle Bahn beflügelte sicher Überlegungen, einen öffentlichen Personennahverkehr auch innerhalb der Stadtgrenzen anzubieten. Die Lage des Bahnhofs spielte dabei eine zentrale Rolle. Es gab zwar schon 1838 Überlegungen mit dem Ziel, einen von vier Pferden gezogenen „sehr zweckmäßig und geschmackvoll gebauten Omnibus“ für den Personennahverkehr einzusetzen, weitere Einzelheiten sind jedoch nicht überliefert. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts zeigte sich aber, dass die Einrichtung eines Straßenbahnbetriebes unumgänglich und von der Bevölkerung erwünscht war.

Der Bahnhof um 1900



So sah es in der sog. "Bahnhofsrestauration" um 1912 aus...



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