Wagenpark und Schienen


Repros: Gerald Raab, Staatsbibliothek Bamberg

Straßenbahndepot

Das Straßenbahndepot befand sich in der Georgenstraße, wo noch heute der Verkehrsbetrieb der Stadtwerke seinen Sitz hat. In der Nähe war auch das Elektrizitätswerk der Straßenbahn angesiedelt.

Waggons und Spurbreite

Insgesamt wurden 15 Wägen der Fa. MAN angeschafft. In der Regel fuhren 13 Wagen gleichzeitig auf allen Linien. Jeder Wagen war blau-gelb lackiert (also wie die jetzige „Bamberger Bahn“). Die Fahrzeuge wurden mit einem „Walker“-Elektromotor angetrieben, der bis zu 25 PS (!) leistete.

Scan aus der Broschüre „Öffentlicher Personennahverkehr in Bamberg“, Stadtwerke Bamberg 1991
Aus der Website "rw-buchen.de" - siehe Quellennachweise

Wegen der beengten Verhältnisse in der Altstadt wählte man nicht die übliche Spurbreite von 1435 mm, sondern eine Schmalspurvariante von 1000 mm. An verschiedenen Stellen, z.B. an Haltestellen, wurden Ausweichen angelegt.

Gleisverlegearbeiten am Obstmarkt. Dieses Repro sowie rechts: Jürgen Schraudner, Stadtarchiv



Repro: Jürgen Schraudner, Stadtarchiv Bamberg.
Eine typische Ausweiche bei der Haltestelle Elisabethenkirche, Obere Sandstraße.

Eröffnung des Betriebs